Presseinformationen IPOMEX 2007"
Dritte Polizeifachmesse IPOMEX vom 17.-19.April 2007 in Münster
Grenzüberschreitender Austausch in Sicherheitsfragen
Welche Rolle nimmt die Polizei im System der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge ein? Welchen Herausforderungen sehen sich Polizei und Rettungskräfte bei einem Katastropheneinsatz wie dem Transrapid-Unfall im vergangenen Jahr im Emsland gegenüber? Wie sehen Feuerwehren und Technisches Hilfswerk die aktuellen Entwicklungen im Katastrophenschutz? Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich der Kongress „Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr“ im Rahmen der
internationalen Polizeifachmesse und Konferenz IPOMEX
in Münster befasst. Dann werden Vertreter von Polizei, Militär, Katastrophenschutz und anderen Behörden aus dem In- und Ausland vom 17. bis 19. April in der Halle Münsterland erwartet. Nordrhein-Westfalens Innenminister Dr. Ingo Wolf eröffnet am 17. April als Schirmherr die Messe.
Die IPOMEX (International Police Meeting & Exhibition) ist zum einen eine internationale
Fachausstellung
. Zum anderen versteht sie sich als
Forum zum grenzüberschreitenden Austausch
zwischen Behörden und Institutionen, Herstellern und Dienstleistern des Sicherheitssektors. Wie wichtig diese Abstimmungen zwischen den einzelnen Behörden sind, haben die Bombenanschläge von Madrid und London sowie der von Köln ausgehende Versuch eines Anschlags, aber auch der Amoklauf eines Schülers im münsterländischen Emsdetten gezeigt.
Der Fachkongress zum Thema „
Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr
“ findet erstmalig im Rahmen der IPOMEX statt. Über die herausforderungen und Probleme bei einer Großschadenslage referiert unter anderem der Einsatzleiter beim Transrapid-Unglück im September 2006 im Emsland, der Leitende Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann. Über die Funktion der Polizei im System der staatlichen
Sicherheitsvorsorge und die Erfahrungen aus der nationalen Krisenmanagement-Serie LÜKEX referiert Dietrich Läpke, Leiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ / BBK). Aktuelle Entwicklungen im Katastrophenschutz aus Sicht der Feuerwehren beleuchtet Benno Fritzen, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Zivil- und Katastrophenschutz der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren Deutschlands (AGBF).
Erstmalig tritt das
Technische Hilfswerk
auf der IPOMEX als Kooperationspartner auf. Es beteiligt sich mit einem Vortrag über Zivil- und Katastrophenschutz an dem Kongress und präsentiert auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche unter anderem Bergungsgerät sowie spezielle Fachgruppen zur Ortung.
Auf der
Polizeitechnikkonferenz der Deutschen Hochschule der Polizei
diskutieren die Teilnehmer über aktuelle Kommunikations- und Überwachungssysteme. Weitere spezialisierte Fachforen befassen sich unter anderem mit Drogenmissbrauch, Internetkriminalität und interkultureller Kompetenz.
An den beiden ersten Tagen steht die Messe ausschließlich Fachbesuchern offen. Am dritten Tag haben erstmals Vertreter der Industrie und die interessierte Öffentlichkeit Zutritt. Auf dem Messegelände präsentieren
mehr als 100 namhafte Unternehmen
und Ausrüster ihre Produkte – vom Digitalfunk bis zu persönlicher Schutzausrüstung, von Kamerasystemen, Laserscannern und voll digitalen Geschwindigkeitsmessgeräten bis zu modernen Drogentests. Auch Verbände, Behörden und Ausbildungseinrichtungen stellen sich und ihre Arbeit vor. Spezialeinheiten der Polizei, die Bereitschaftspolizei und Sicherheitsexperten demonstrieren im „Action Center“
täglich praxisnah Eingriffstechniken, sprengwirkungshemmende Sicherheitssysteme und weitere technische Neuerungen."
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